Jahresschwerpunkt  2019/20:    "Alles Familie?!"

 

Liebe Familien,

wir möchte Ihnen unseren neuen Jahresschwerpunkt für das Kindergartenjahr 2019/2020 vorstellen.

Unser Thema, dass für die Kinder, Sie als Familie und uns eine große und wichtige Rolle in unserem gemeinsamen Alltag spielt, heißt:

„Alles Familie?!

Der Begriff „Familie“ ist breit gefächert, doch was er bedeutet und woher der Begriff stammt,

wollen wir uns zunächst einmal genauer anschauen:

 

Familie (Kollektivbildung von lat. famulus „Diener“, familia „Hausgemeinschaft“) bezeichnet soziologisch eine durch Partnerschaft, Heirat, Lebenspartnerschaft, Adoption oder Abstammung begründete Lebensgemeinschaft, meist aus Eltern oder Erziehungsberechtigten sowie Kindern bestehend, gelegentlich durch weitere, mitunter auch im selben Haushalt lebende Verwandte oder Lebensgefährten erweitert. Die Familie beruht im Wesentlichen auf Verwandtschaftsbeziehungen.

Für Jeden von uns bedeutet Familie daher vielleicht etwas Anderes.

 

Doch was bedeutet Familie für unsere Kinder?

 

Hier ein paar Antworten und Gedanken ihrer Kinder:

 

Familie ist, ….

·         Wenn man zusammen ist!

·         Wir alle haben eine Familie!

·         Mama, Papa, ein Kind und ein Baby, das ist eine Familie!

·         Das ist ein Kind und das sich die ganze Familie wieder trifft!

·         Eine Frau und ein Mann heiraten und dann bekommen sie ein Kind und dann ist das eine Familie!

 

Die eigene Familie vermittelt uns ein Gefühl von Zusammenhalt, Verbundenheit, Wertschätzung und gibt uns Sicherheit.

Jede Familie ist einzigartig und bringt ihre eigene Geschichte, ihre Kultur, Gewohnheiten, Hobbys und auch ihre Eigenheiten in unseren Kindergarten ein.

Diesen bunten Schatz an Vielfalt möchten wir gemeinsam mit Ihnen kennenlernen und die Chance nutzen davon gegenseitig zu lernen.

 

In diesem Kindergartenjahr haben wir die Chance bedingt durch die verschiedenen Herkunftsländer unserer Familie besonders viele Kulturen, deren Werte, Besonderheiten usw.… kennen zu lernen.

 

Erlauben Sie uns mit Ihrem Kind und Ihnen ins Gespräch zu gehen und zu erfahren was für sie Familie bedeutet und was diese ausmacht.

Gemeinsam mit Ihren Kindern und Ihnen begeben wir uns auf eine spannende Reise und freuen uns, wenn Sie als Familie zu unserem kunterbunten Jahr beitragen könnten.

 

Wir möchten Sie mit Ihrer bunten Vielfalt kennen lernen und Sie herzlich in unserem Kindergartenalltag einladen und Ihnen die Chance zu bieten uns Ihre Familie vorzustellen.

 

Vielleicht haben Sie eine spannende Geschichte für uns? Vielleicht möchten Sie gerne Ihr Hobby, ihre Arbeit ihr Essen, ihre Tiere, ihre Fahrzeuge oder ihre Sprache vorstellen- etwas, das einzigartig ist in ihrer Familie!

 

Wir und vor allem die Kinder freuen uns auf Ihre Rückmeldungen und Ihren Beitrag!

Kinderrechte –Kreativwettbewerb 2018

Im Kindergarten Regenbogen gibt es seit nunmehr drei Jahren

eine eigene Kindervertretung - den sogenannten Kinderrat - der sich schon über

einen längeren Zeitraum mit den Themen Mitsprache, Mitentscheidung, Partizipation,

Beschwerderecht, Kinderbefragung und aktive Mitgestaltung des Kindergartens

beschäftigt.

In einem unserer Treffen haben die Kinder darüber

entschieden an einem ausgeschriebenen Kreativ-Wettbewerb zum Thema Kinderrechte

des Bayerischen Staatsministeriums teilnehmen zu wollen.

Nach mehreren "Sitzungen" entwickelten wir die

konkrete Idee die Kinderrechte im und am Haus für Kinder, Eltern und Öffentlichkeit

zu präsentieren, die Kinder und das Personal in den Morgenkreisen zu

informieren und die Kinderrechte auch im Alltag immer wieder zu überprüfen und

zu besprechen.

 

Für die Öffentlichkeit gestalteten die Kinder gemeinsam mit

den ErzieherInnen und einigen Eltern die Fenster und die Eingangstüre des

Kindergartens. Dabei wurden eigene Erfahrungen und Alltagssituationen aus ihrem

Leben mit den Kindern thematisiert und anschließend die einzelnen Kinderrechte

anschaulich bebildert. Dadurch konnten sich die Kinder noch einmal lebensnah mit

den Kinderrechten auseinander setzten.

 

Das Besondere an unserem Projekt ist, dass die Kinder ihre

Rechte nicht nur bekannt machen, sondern aktiv in die Planung sowie deren Umsetzung

einbezogen werden. Sie erleben dadurch zugleich, dass Kinderrechte erfahrbar

sind und dass sie ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten können.

 

Die Auseinandersetzung mit dem Thema hat bisher schon zu

vielen Gesprächen und Diskussionen bei den Eltern und den ErzieherInnen geführt

- wodurch die Kinder wiederum eine Stärkung ihrer Rechte erfahren.

Der Kinderrat – als demokratisches Instrument der Kinder – erfährt

eine Selbstwirksamkeit und wird in seinem Tun weiter gestärkt.

 

Nun warten wir alle gespannt auf die Entscheidung des

Ministeriums! Aber wir sind davon überzeugt: egal wie diese ausfällt – unsere

Kinder haben schon gewonnen – an Beachtung, Beteiligung und Zutrauen!

 

Falls Sie (oder Ihre Kinder) die Rechte der Kinder noch

nicht kennen, kommen Sie doch einmal vorbei und schauen Sie sich unseren

Kindergarten an!

Wir haben gewonnen:

Die Preisträger aus unserem Regierungsbezirk:

Unterfranken: Kindergarten Regenbogen, 97076 Würzburg

Gewinner aus allen Regierungsbezirken zeigen ihre Ideen

Kinder aus allen Regierungsbezirken haben heute ihre prämierten Vorschläge zum Thema Kinderrechte vorgestellt: „Die Vielfalt an Ideen – vom selbst gestalteten Bilderbuch über ein Kinderrechte-Memory bis hin zu einem Haus der Geborgenheit von Kindern für Kinder – das begeistert mich. Wir erkennen aber auch, wie wichtig Rechte auf Schutz, Sicherheit, Mitbestimmung und Bildung den Mädchen und Buben sind. Wir als Erwachsene sind deshalb ganz klar aufgefordert, die Kinderrechte zu stärken – in der Kita genauso wie in der Schule“, so Ministerialdirektor Michael Höhenberger, der Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums anlässlich der Preisverleihung heute Vormittag in München.

An dem Wettbewerb konnten Kinder in Kindertageseinrichtungen aus ganz Bayern teilnehmen – bei einer Festveranstaltung heute Vormittag in München wurden die sieben Sieger aus allen Regierungsbezirken vorgestellt. Die Kindertageseinrichtungen erhielten von Michael Höhenberger jeweils einen Scheck über 2.000 Euro zu ihrer freien Verwendung. „Mir ist vor allem wichtig, dass das Thema Kinderrechte mit dem Ende des Wettbewerbs in den Kitas nicht einfach erledigt ist – ganz im Gegenteil: Viele Kinder haben mit den Erzieherinnen und Erziehern Projekte gegründet, die auch nach der Preisverleihung weitergehen werden. Dass die Kinder das Thema weitertragen, sich mit ihren Rechten auseinandersetzen und sie selbstbewusst formulieren, ist ein wichtiger Beitrag und ein Impuls für unser Miteinander der Generationen. Wir wollen, dass die Stimmen der Kinder gehört werden!“, so der Amtschef.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

 Unser Kindergarten nimmt im Anschluss an die Kampagne Schwerpunkt- Kita auch in diesem Jahr an dem Bundesprogramm

„Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil.  

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung in Kitas ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengerechtigkeit. Im Januar 2016 startet das neue Bundesprogramm Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es baut auf den Erfahrungen aus dem Bundesprogramm Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration (2011-2015) auf und entwickelt die dort erfolgreich erprobten Ansätze weiter. Die weiteren Schwerpunkte des Bundesprogramms Sprach-Kitas sind inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien.

Die Teams in den Sprach-Kitas werden durch zusätzliche Fachkräfte verstärkt, die sie bei der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung unterstützen. Darüber hinaus wird eine zusätzliche externe Fachberatung die Kitas in ihrer Qualitätsentwicklung begleiten. Von 2016 bis 2019 stellt der Bund jährlich bis zu 100 Mio. Euro für die Umsetzung des Programms zur Verfügung.

 

 

Schulobst - Gemüseprogramm - Wir sind dabei!

 

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 und Kinder in Kindergärten und Häusern für Kinder erhalten kostenlos regionales und saisonales Obst und Gemüse. Dies ist möglich durch das EU-Schulobst- und - Gemüseprogramm, das in Bayern als Schulfruchtprogramm umgesetzt wird.

 

Das Förderprogramm wird aus EU- und Landesmitteln finanziert.

(Stand 07/2020)